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Ein Gerät. Eine Chance.

Zeitraum: [März 2026 – Juli 2026]

Gemeinsam helfen: Technik, Bildung und humanitäre Hilfe für Städte in der Frontregion

Die Situation der Menschen in den ukrainischen Frontregionen bleibt dramatisch. Besonders Familien mit Kindern sind auf Unterstützung angewiesen – auf Dinge, die für uns selbstverständlich erscheinen, dort aber einen entscheidenden Unterschied machen können: Lebensmittel, Hygieneartikel, sauberes Wasser und auch die technische Möglichkeit für Kinder, weiterhin am Unterricht teilzunehmen.
Umso dankbarer sind wir für die große Hilfsbereitschaft, die unseren Spendenaufruf begleitet hat.

Laptops, Tablats, Computer und Bildschirme für Kinder und Jugendliche

Ein besonderer Schwerpunkt unserer gemeinsamen Hilfsaktion liegt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. In Marhanez und anderen Orten nahe der Front ist ein regulärer Schulbesuch aufgrund der anhaltenden Angriffe vielerorts nicht möglich. Drohnen- und Artillerieangriffe machen sowohl den Weg zur Schule als auch den Aufenthalt in den Schulgebäuden zu einer unmittelbaren Gefahr für die Kinder. Deshalb kann der Unterricht vielerorts nicht mehr in Präsenz stattfinden und muss zum Schutz der Schülerinnen und Schüler digital von zu Hause aus erfolgen.
Für viele Kinder und Jugendliche ist der Bildschirm damit zum Klassenzimmer geworden. Der Unterricht findet digital von zu Hause aus statt – vorausgesetzt, die notwendige technische Ausstattung ist vorhanden.
Ein Laptop, Tablet oder Computer bedeutet unter diesen Umständen weit mehr als nur ein technisches Gerät. Er ermöglicht einem Kind, trotz des Krieges weiterzulernen, den Kontakt zu Lehrkräften und Mitschülern zu behalten und zumindest ein Stück schulische Normalität in einem Alltag zu erfahren, der von Krieg und Unsicherheit geprägt ist.
Der Brühler Bürgermeister Dr. Marc Prokop nutzte seine Kontakte zur TH Köln und konnte dadurch Spenden von Laptops, Computern und Bildschirmen vermitteln. Auch verschiedene Kirchengemeinden sowie zahlreiche Privatpersonen beteiligten sich und stellten Geräte zur Verfügung.
Diese große Bereitschaft zu helfen hat uns sehr berührt. Jedes gespendete Gerät kann einem Kind die Möglichkeit geben, wieder am Unterricht teilzunehmen, zu lernen und den Kontakt zu seiner Klasse nicht zu verlieren.

Geldspenden werden zu konkreter humanitärer Hilfe

Neben den Sachspenden haben uns auch Geldspenden erreicht. Mit diesen Mitteln konnten dringend benötigte Hilfsgüter beschafft werden. Dazu gehören insbesondere Anfangsnahrung für Säuglinge, hochkalorienreiche Nahrung, Vitamine, Wasserreinigungstabletten und Hygieneartikel sowie weitere Dinge des täglichen Bedarfs.
Gerade für Familien, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind solche Hilfsgüter von großer Bedeutung.
Unser Partnerverein "Familien der Helden von Marhanez" in Marhanez nimmt die Hilfsgüter vor Ort entgegen und sorgt dafür, dass sie dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Die Sicherheitslage lässt eine persönliche Übergabe derzeit nicht zu

Gerne hätten wir die gesammelten Spenden selbst nach Marhanez gebracht und persönlich übergeben. Davon wurde uns aufgrund der aktuellen Sicherheitslage jedoch dringend abgeraten. Leider spitzt sich die Gefahr für die Zivilbevölkerung weiter extrem zu. Auch zivile Personen und Fahrzeuge geraten stark durch Drohnen- und Artilleriebeschuss täglich in große Gefahr, viele Menschen verlassen nur in dringenden Fällen ihr Heim.
Deshalb haben wir uns entschieden, die Spenden auf dem Versandweg nach Marhanez zu schicken. Doch selbst auf diesem Weg ist eine sichere Ankunft der Hilfsgüter leider nicht selbstverständlich. Wie unmittelbar die Gefahr ist, hat sich auf erschreckende Weise gezeigt: Das Lager in Kyiv, in dem unsere Spenden vor dem Weitertransport nach Marhanez kurzzeitig zwischengelagert worden waren, wurde nur kurze Zeit nach ihrem Versand durch Beschuss zerstört.
Dieser Vorfall führt uns noch einmal deutlich vor Augen, unter welchen Bedingungen Hilfe in den betroffenen Regionen geleistet werden muss und welchen Gefahren die Menschen dort täglich ausgesetzt sind.

Von Herzen Danke

Wir sind sehr dankbar für die vielen Menschen und Institutionen, die diese Hilfe möglich gemacht haben – für gespendete Computer und Bildschirme, für Geldspenden, für Unterstützung bei der Organisation und für jeden Einzelnen, der unseren Aufruf weitergetragen hat.
Unser besonderer Dank gilt Bürgermeister Dr. Marc Prokop, der TH Köln, den beteiligten Kirchengemeinden, allen privaten Spenderinnen und Spendern sowie unserem Partnerverein in Marhanez, der die Hilfe vor Ort entgegennimmt und weitergibt.
Hinter jeder Spende steht ein Mensch, der entschieden hat, nicht wegzusehen. Und auf der anderen Seite steht ein Mensch, für den diese Unterstützung ganz konkret etwas verändert.

Ein Gerät kann einem Kind den Zugang zu Bildung ermöglichen.
Säuglingsnahrung kann die Entwicklung eines junge Lebens ermöglichen.
Wasserreinigungstabletten können sauberes Trinkwasser ermöglichen.
Hygieneartikel und Lebensmittel geben Menschen in einer Ausnahmesituation ein Stück Sicherheit und Würde zurück.

Das Projekt geht weiter – und wir freuen uns über weitere Unterstützung

Weil die gemeinsame Aktion so gut funktioniert hat und die Hilfe vor Ort weiterhin dringend benötigt wird, möchten wir das Projekt fortführen.
Wenn du einen Laptop, ein Tablet, einen Computer, einen Bildschirm oder passendes Zubehör spenden möchtest, nehmen wir deine Spende sehr gerne entgegen. Auch weitere Geldspenden helfen uns dabei, gezielt die humanitären Hilfsgüter zu beschaffen, die aktuell am dringendsten benötigt werden.
Jedes Gerät, jede Spende und jede Unterstützung zählt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass weitere Kinder Zugang zu Bildung erhalten und Familien in einer schwierigen und gefährlichen Lebenssituation konkrete Hilfe bekommen.
Danke an alle, die mithelfen. Gerade in diesen schweren Zeiten zeigt diese große Solidarität den Menschen in der Ukraine: Ihr seid nicht vergessen.

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