
Der Winter in der Ukraine war in diesem Jahr besonders hart. Temperaturen von bis zu minus 30 Grad trafen auf eine vielerorts zerstörte Stromversorgung. Heizungen fallen aus, Wohnungen kühlen auf null Grad aus, Treppenhäuser sind vereist. Für ältere, kranke oder ohnehin geschwächte Menschen wird bereits der Weg nach draußen zu einer enormen Kraftanstrengung.
In dieser Situation zählt nicht nur materielle Hilfe – es zählt das Wissen, nicht vergessen zu sein. Deshalb haben wir Campingkocher mit Ersatzkartuschen beschafft, Wärmflaschen organisiert und warme Kleidung gesammelt. Gemeinsam mit Aktion Kleiner Prinz und der Freien Kirchengemeinde Warendorf wurden die Hilfsgüter nach Kyiv und in die umliegenden Regionen transportiert und dort verteilt.
Immer wieder hören wir vor Ort, wie viel diese Unterstützung bedeutet. Es sind nicht nur die warmen Hände an einer Wärmflasche oder die Möglichkeit, eine heiße Mahlzeit zuzubereiten. Es ist die spürbare Solidarität. Das Bewusstsein, dass Menschen in Deutschland an sie denken, mitfühlen und handeln. Gerade in einem langen Krieg ist diese Form der Verbundenheit ein Zeichen der Hoffnung – und eine Kraftquelle für viele.



















